Wir denken Steuern aus Sicht von Gründerteams
Wir sagen offen: Steuerfragen im Startup fühlen sich oft wie ein Nebenschauplatz an, bis plötzlich Term-Sheet, Exit-Gespräch oder Außenprüfung auf dem Tisch liegen und jede Unklarheit Zeit, Nerven und manchmal Anteile kostet.
Unverbindlich anfragen
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Geprüfte Finanzierungsrunden
Strukturierte Analyse von Finanzierungsrunden
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Ausgearbeitete Cap-Table-Szenarien
Cap-Table und Steuerwirkungen verstehen
Cap-Table-Fragen wirken harmlos, bis Wandeldarlehen, ESOP und unterschiedliche Anteilsklassen zusammentreffen; wir modellieren diese Konstellationen aus steuerlicher Sicht und zeigen, wie sich Entscheidungen heute später bei Exit, Secondary oder Rückkauf bemerkbar machen. So könnt ihr bewusst zwischen Wachstum, Verwässerung und steuerlicher Belastung abwägen, statt euch auf grobe Daumenregeln oder veraltete Musterverträge zu verlassen.
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Analysierte Rechtsräume
Internationale Strukturen pragmatisch ordnen
Viele Tech-Startups denken von Beginn an international, doch steuerlich bleiben Strukturen oft zufällig gewachsen; wir analysieren Betriebsstättenrisiken, Lizenzströme und Verrechnungsmodelle anhand eurer realen Geschäftsabläufe und nicht nur anhand Organigrammen. Daraus entsteht ein pragmatischer Fahrplan, wie ihr bestehende Setups schrittweise ordnen könnt, ohne den laufenden Betrieb oder bestehende Verträge unnötig zu belasten.
Unsere Methodik
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Dokumente je Projektdatenraum
Sichere Datenräume und Transparenz
Vertraulichkeit ist kein Versprechen, sondern ein Arbeitsmodus: Wir arbeiten mit strukturierten Datenräumen, klaren Löschkonzepten und rollenbasierten Zugriffsrechten, damit sensible Unterlagen zu Beteiligten, Bewertungen und Verträgen geschützt bleiben. Gleichzeitig achten wir darauf, dass die Informationsbasis vollständig genug ist, um belastbare steuerliche Einschätzungen abzugeben, statt auf Vermutungen oder bruchstückhafte Dokumente angewiesen zu sein.
Datenschutz lesenWie wir hier gelandet sind
4 recordsEinstieg in Steuerpraxis
Zu Beginn lag der Schwerpunkt auf klassischer steuerlicher Beratung für kleine und mittlere Unternehmen, doch schon früh zeigte sich, dass technologiegetriebene Geschäftsmodelle andere Fragen stellen: Remote-Teams, digitale Produkte, schnelle Finanzierungsrunden. In dieser Phase entstand die Überzeugung, dass Standardkonzepte nicht ausreichen und spezialisierte Analysen nötig sind, um Gründende bei schnellen Entscheidungen sinnvoll zu begleiten.
Fokus auf Tech-Startups
Mit den ersten Mandaten aus der Startup-Szene rückten Themen wie Mitarbeiterbeteiligung, Wandeldarlehen und internationale Holdingstrukturen in den Vordergrund. Die Praxis begann, wiederkehrende Muster zu dokumentieren, interne Leitlinien zu entwickeln und die Zusammenarbeit mit spezialisierten Juristinnen zu intensivieren, um steuerliche und rechtliche Perspektiven konsistent zu verzahnen.
Ausbau internationaler Blick
Die zunehmende Internationalisierung vieler Kundinnen machte deutlich, dass Fragen zu Betriebsstätten, Lizenzströmen und Remote-Teams systematisch aufgearbeitet werden mussten. Daraufhin wurden interne Checklisten, Datenraumstandards und eine strukturierte Methodik für die Analyse grenzüberschreitender Setups entwickelt, die heute die Grundlage der meisten Projekte bildet.
Vertiefung der Methodik
Aktuell liegt der Schwerpunkt darauf, steuerliche Analysen enger mit Finanzierungsprozessen zu verzahnen, etwa durch vorbereitete Szenarien für Term-Sheets und klar dokumentierte Annahmen für Due-Diligence-Prüfungen. Die Praxis entwickelt ihre Methodik kontinuierlich weiter, reagiert auf neue rechtliche Rahmenbedingungen und bleibt gleichzeitig bei einem pragmatischen Anspruch: komplexe Sachverhalte verständlich und entscheidungsorientiert aufzubereiten.
Was unsere Arbeit im Kern prägt
Partnerschaftliche Zusammenarbeit
Partnerschaft bedeutet für uns, die Perspektive des Gründerteams einzunehmen und gleichzeitig den Blick externer Stakeholder mitzudenken. Wir stellen kritische Fragen, ohne eure Vision infrage zu stellen, und zeigen auf, wie steuerliche Entscheidungen sich auf Verhandlungen mit Investorinnen, Mitarbeitenden und weiteren Beteiligten auswirken. Dabei achten wir darauf, Entscheidungswege nachvollziehbar zu dokumentieren, sodass ihr auch Monate später noch versteht, warum ihr euch für eine bestimmte Struktur entschieden habt.
Konsequente Vertraulichkeit
Vertraulichkeit ist die Grundlage, auf der wir arbeiten: Cap-Table-Daten, Vertragsentwürfe und Bewertungsannahmen werden nur in klar definierten Projektrahmen genutzt, mit dokumentierten Zugriffsrechten und abgestimmten Löschfristen. Wir erklären offen, welche Informationen wir benötigen, wofür sie verwendet werden und welche Alternativen es gibt, wenn bestimmte Unterlagen noch nicht vorliegen, damit ihr jederzeit die Kontrolle über den Umgang mit sensiblen Daten behaltet.
Pragmatische Lösungen
Praktische Umsetzbarkeit ist unser Prüfstein für jede Empfehlung. Statt theoretisch perfekte Strukturen zu entwerfen, die im Alltag kaum zu pflegen sind, entwickeln wir Optionen, die zu euren Ressourcen, Tools und bestehenden Verträgen passen. Wir benennen ausdrücklich, welcher Aufwand mit einzelnen Schritten verbunden ist, welche Übergangslösungen denkbar sind und wo es sinnvoller sein kann, zunächst mit klar dokumentierten Zwischenlösungen zu arbeiten.
Unabhängige Einschätzung
Unabhängigkeit bedeutet für uns, steuerliche Einschätzungen nicht an einzelne Produkte, Dienstleister oder vorgefertigte Muster zu knüpfen. Wir legen offen, auf welchen Annahmen unsere Bewertungen beruhen, welche Unsicherheiten bestehen und welche alternativen Wege in Betracht kommen. So könnt ihr Entscheidungen treffen, die zu eurer Risikobereitschaft und euren strategischen Zielen passen, statt euch an eine vermeintlich alternativlose Struktur gebunden zu fühlen.
Hinter jeder Analyse steht ein interdisziplinäres Team, das eure Produktwelt versteht und steuerliche Fragen in eure Sprache übersetzt.
Dr. Anna Keller Steuerrecht und Startups
Lead-Steuerberaterin mit Fokus auf technologiegetriebene Geschäftsmodelle und Finanzierungsrunden
Als Lead-Beraterin bringt sie umfangreiche Erfahrung mit technologieorientierten Geschäftsmodellen, komplexen Beteiligungsstrukturen und den Besonderheiten von Frühphasenfinanzierungen ein. Sie übersetzt abstrakte Paragrafen in konkrete Entscheidungsoptionen, priorisiert Risiken nach Relevanz und hilft Gründerinnen, unter Zeitdruck strukturierte Kompromisse zu finden, ohne steuerliche Langfristfolgen aus dem Blick zu verlieren.
Martin Vogel Gesellschaftsrecht und Strukturierung
Jurist mit Schwerpunkt auf Beteiligungsverträgen und internationalen Holdingstrukturen
Er verantwortet die juristische Schnittstelle, prüft Beteiligungsverträge, Wandeldarlehen und Mitarbeiterbeteiligungspläne auf steuerlich relevante Klauseln und sorgt dafür, dass steuerliche Empfehlungen mit gesellschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen zusammenpassen. Sein Schwerpunkt liegt auf grenzüberschreitenden Strukturen, bei denen unterschiedliche Rechtsordnungen und Interessen von Investorenseite aufeinander treffen.
Lea Brandt Datenanalyse und Modellierung
Analystin für Cap-Table-Simulationen und quantitative Auswertungen
Sie analysiert Datenräume, Cap-Table-Entwicklungen und Szenario-Rechnungen, bereitet komplexe Sachverhalte in klaren Visualisierungen auf und achtet darauf, dass Annahmen, Datenquellen und Unsicherheiten transparent dokumentiert werden. So können Gründerteams und Investorinnen nachvollziehen, wie steuerliche Einschätzungen zustande kommen, welche Parameter veränderbar sind und wo zusätzliche Informationen eingeholt werden sollten.
Jonas Meier Projekt- und Prozesskoordination
Operations-Verantwortlicher für strukturierte Abläufe und Kommunikationsschnittstellen
Er koordiniert Projekte, organisiert Datenräume, kümmert sich um Fristen und stellt sicher, dass Informationen zwischen Gründerteams, internen Fachleuten und weiteren Beraterinnen strukturiert fließen. Sein Fokus liegt auf klaren Prozessen, damit komplexe steuerliche Prüfungen in dynamischen Startup-Umfeldern handhabbar bleiben und alle Beteiligten wissen, welcher Schritt als Nächstes ansteht.
Ausgewählte Einblicke in unsere Fachpraxis
Fachbeitrag zu Mitarbeiterbeteiligung
Auszeichnung für einen Beitrag zur praxisnahen steuerlichen Bewertung von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen in wachstumsstarken Technologieunternehmen.
Konferenzslot zu Remote-Strukturen
Vortrag auf einer Konferenz für Technologiegründungen zu typischen steuerlichen Stolpersteinen bei internationalen Remote-Teams und digitalen Geschäftsmodellen.
Mentoring im Startup-Programm
Mentoring-Rolle in einem Accelerator-Programm mit Fokus auf Finanzierungsrunden, bei der die steuerliche Perspektive in Due-Diligence-Checklisten integriert wurde.